Blick auf einen Hafen aus der Vogelperspektive, Container werden auf ein Schiff verladen.

Content, Content, Content. Nahezu explosionsartig steigt die Anzahl an Informationen im Netz an. Jedes Unternehmen hat heutzutage zumindest eine Webseite, meist zusätzlich Broschüren und Flyer mit Produktbeschreibungen, und oft werden eigene Social-Media-Kanäle bespielt. Viele integrieren sogar einen Corporate Blog. Die beste Voraussetzung also, um möglichst viel Aufmerksamkeit auf sein Unternehmen zu ziehen. Jetzt haben Sie vielleicht zusätzlich noch ein neues Produkt. Eine innovative Lösung, die es so auf dem Markt noch nicht gibt? Dann haben Sie doppelt Glück! Aufmerksamkeit garantiert. Doch die Leads bleiben aus. Warum?

Das kann zwei Gründe haben: Erstens, weil das Produkt vielleicht so neu ist, dass es bisher noch keine langfristig angelegte Content-Strategie dafür gibt. Content-Formate zur Vermarktung der neuen Lösung wurden bisher noch nicht definiert. Dann gilt es zunächst festzulegen, wie sich die Lösung in das bestehende Portfolio einfügen lässt und wie es sich in die Unternehmensstrategie eingliedert – und vor allem, welches Problem dies bei potenziellen Kunden lösen kann. Und damit folgt Grund zwei, warum die volle Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen noch nicht auf Ihr Angebot gelenkt wurde: Weil viele Unternehmen ihre Inhalte lediglich als reine Informationen bereitstellen. Mit den neu kreierten Inhalten zur innovativen Lösung bieten Sie ihren Kunden zwar Content an, doch meist nicht zielgruppen- und bedarfsgerecht aufbereitet. Dabei spielt genau das eine wichtige Rolle.

Wie setze ich Content zielgerichtet ein?
Interessenten, die online nach Informationen suchen, wissen meist gar nicht genau, was sie suchen. Vielmehr gilt die Recherche einer Lösungsfindung für ein bestimmtes Problem. Das stellt spezifische Anforderungen an den Content: Der Besucher muss exakt das finden, was er sucht – und zwar in dem Format, das er bevorzugt: Videos, Infografiken, Whitepaper, E-Books, Leitfäden. Alles eine Frage des Geschmacks. Doch nur mit der reinen Bereitstellung von Content generieren Unternehmen noch lange keine Leads. Denn potenzielle Kunden müssen explizit auf diese hochwertigen Inhalte aufmerksam gemacht werden. Wie gelingt effizientes Inbound Marketing? An dieser Stelle kommt der Content Hub ins Spiel.

Ein Content Hub zentralisiert sämtliche Content-Formate eines Unternehmens.
Die Inhalte für das neue Produkt sind definiert und in verschiedene Formate gegossen: Factsheet, Whitepaper, Pressemitteilung, Broschüre. Diese Inhalte brauchen nun einen Ort, an dem sie von ihren Zielgruppen auffindbar sind – einen Content Hub. Die Inhalte, die dort enthalten sind, folgen der Customer Journey und fokussieren sich demnach auf die Fragen, Probleme, Wünsche und Bedürfnisse des Kunden. Je nachdem, in welcher Phase der Kaufentscheidung er sich gerade befindet. Wichtig: Nicht jeder Inhalt muss zwingend für jeden Besucher relevant sein.

Derzeit strömen vermehrt neue Content-Formate auf den Markt, darunter beispielsweise E-Books. Durch die Vielfalt an bereitgestellten Formaten und Themen bieten Unternehmen in einem Content Hub ihren Buyer Personas genau das an, was sie gerade brauchen. Und steigern damit nicht nur den Traffic auf ihren Kanälen, sondern auch die Chance für eine Kaufentscheidung.

Ein Content Hub ist das zentrale Lager für alle Marketingaktivitäten.
Im Kontext des Content Marketings sollten die Inhalte über Social Media promoted werden, um Interessenten langsam in den Content Hub zu überführen. Ebenso sind Suchmaschinen ein wichtiger Distributionskanal für die Bewerbung. So wird der Content Hub zur vertriebsunterstützenden Maßnahme und damit zu einem effektiven Mittel zur Leadgenerierung.

Sechs Vorteile eines Content Hubs:
1. Reichweite: Je mehr Inhalte an einem zentralen Ort liegen, desto wahrscheinlicher ist deren Verbereitung und desto höher ist das Ranking in Suchmaschinen.

2. Markenbildung: Durch regelmäßiges Publizieren von hochwertigen Inhalten an einem zentralen Ort bilden Unternehmen Vertrauen in ihre Marke, ihre Produkte und ihre Lösungen (Single Source of Trust).

3. Zielgerichtete Kommunikation: Ein Content Hub stellt die Interaktion und den Dialog mit (potenziellen) Kunden in den Fokus.

4. Kontrolle: Die bedarfsgerechte Aufbereitung der Inhalte schafft eine Customer Experience, da diese exakt auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Unternehmen haben die Kontrolle: Wer informiert sich wann über welches Thema? Diese Daten bringen wertvolle Erkenntnisse für die weitere Content-Erstellung.

5. Leads: Ein Content Hub sollte auch eine gewisse Anzahl an Gated Content-Elementen enthalten. So sind die Besucher dazu aufgefordert, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Im Gegenzug erhalten sie hochwertige Inhalte, beispielsweise ein Whitepaper, zu einem Thema, das sie interessiert. So werden aus namenlosen Interessenten Leads. Und später aus Leads Kunden.

6. Content-Optimierung: Die Besucher des Content Hubs hinterlassen Spuren. Diese Daten gilt es zu messen und zur Optimierung der relevanten Inhalte zu nutzen.

Was ist bei der Content-Erstellung zu beachten?
Im Rahmen des Content Marketings bietet die inhaltliche Ausgestaltung eines Content Hubs heute unzählige Möglichkeiten. Eingebettet in eine Content-Marketing-Strategie sollte die Schaltstelle künftig ein zentraler Bestandteil beim Aufbau einer Webseite sein. Der Kampf um Aufmerksamkeit ist hart. Nur wer für seine Zielgruppen die passenden Inhalte bereitstellt, besteht langfristig im Informationsdschungel. Und wer Lead Management mit Erfolg betreiben möchte, der kommt um einen Content Hub nicht herum. Der Content Hub ist die zentrale Kommunikationsplattform Ihres Unternehmens.

Haben Sie Fragen zum Content Hub? Wir helfen Ihnen gerne.

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