Norbert Hamke

Dipl.-Ing. Norbert Hamke ist Mit-Herausgeber der Fachzeitschrift Hebezeuge Fördermittel. Im Gastbeitrag beschreibt er, wie wichtig ihm der persönlich Kontakt auf der LogiMAT ist – und welches enorme Potenzial manche Aussteller dabei ungenutzt lassen.

Meine Messebesuche in Stuttgart sind stets mit dem Wunsch verbunden, bei den Intralogistik-Ausstellern auf Fachleute zu stoßen, die mir aus erster Hand profunde Auskünfte über die jeweiligen neuen Konzepte, Produkte und Serviceleistungen ihrer Unternehmen und Institute geben können. Das ist „Spannung pur“, Innovationen unserer Branche in konzentrierter Form live kennenzulernen und für unsere Leser zu hinterfragen. Deshalb freue ich mich immer wieder auf viele erfrischende Gespräche und Dispute mit begeisterten Forschern, Entwicklern, Konstrukteuren, die mit technischem Sachverstand und Herzblut interessante Einblicke in die umgesetzten Technologien, Wirkprinzipe und optimalen Nutzungsoptionen vermitteln.

Ich kann nicht verstehen, warum manche ausstellenden Industrieunternehmen die Anwesenheit dieser Experten aus Forschung und Entwicklung auf der Messe nicht vorsehen. Denn wo, wenn nicht hier, kommen sie mit den Fragen und dem Feedback der Anwender ihrer Komponenten, Geräte und Anlagen so nah zusammen? Auch im Zeitalter der Digitalisierung dürften persönliche Kontakte eigentlich noch nicht aus der Mode gekommen sein. Investigative Journalisten profitieren auf jeden Fall davon. Eine Pressekonferenz oder ein Pressefrühstück, wie sie einige Aussteller während des dreitägigen Messebetriebs praktizieren, sind für mich aus Zeit- und Fairnessgründen nicht die besseren Alternativen.

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