Ein Mann in Arbeitsmontur mit Schweißmaske schweißt an einem Gestell, hinter ihm ein Schweißgerät der Marke EWM.

Ob Facebook, Xing oder Unternehmensblog – digitale Kommunikationskanäle sind längst fest in der Unternehmenskommunikation verankert. Sahen viele Unternehmen aus dem Maschinenbau in der Vergangenheit nicht die Notwendigkeit, sich mit digitaler Kommunikation zu beschäftigen, ist der Wandel heute deutlich spürbar. Denn eines ist klar: Wer nicht digital kommuniziert, wird nicht gesehen und verliert bei seinen Zielgruppen an Relevanz. Doch bevor Maschinenbauer ein Unternehmensprofil bei Facebook einrichten, sollten sie überlegen, welche Ziele sie damit verfolgen. Macht es für einen Hersteller von Beschlagteilen überhaupt Sinn, beim blauen Riesen aktiv zu sein? Was ebenfalls oft vergessen wird: Auch wer falsch kommuniziert, hat schlechte Karten. Wer den falschen Ton wählt oder schlechten Content liefert, verliert an Glaubwürdigkeit. Auch der Aufwand für die Betreuung der digitalen Kanäle wird oft unterschätzt. Für Maschinenbau-Unternehmen ist deshalb die strategische Planung ihrer digitalen Kommunikation essenziell.

Die Auswahl der Kanäle
Bevor ein Unternehmen aus dem Maschinenbau blind der Masse hinterherläuft und sich bei allen gängigen sozialen Netzwerken anmeldet, ist die strategische Planung der digitalen Kommunikation Pflicht. Soll die Kompetenz eines Maschinenbau-Unternehmens kommuniziert werden, ist Snapchat mit Sicherheit die falsche Wahl. Maschinenbau-Gruppen bei Xing hingegen bieten eine hervorragende Möglichkeit, sich zu Trends der Branche zu positionieren und die eigene Expertise darzustellen. Anders als in sozialen Netzwerken, können Maschinenbauer mit einem Corporate Blog eine eigene Plattform schaffen. Hier bietet sich die Möglichkeit, über branchenrelevante Themen und außergewöhnliche Ereignisse zu berichten – beispielsweise über die Präsentation einer neuen CNC-Maschine. Auf dem eigenen Blog läuft die gesamte Kommunikation zusammen und hilft dabei, das Unternehmen als innovativen Vorreiter der Branche zu positionieren.

Ressourcenplanung
Steht der Entschluss, digitale Kommunikation voranzutreiben, bleibt die Frage, welche Ressourcen hierfür notwendig sind. Sind kompetente Mitarbeiter für ein eigenes Social-Media-Team vorhanden? Oder soll sich eine Agentur darum kümmern? Klar ist: Wer erst im Arbeitsalltag merkt, dass die Betreuung der eigenen Kanäle zu aufwendig ist, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.

Guter Content für mehr Relevanz
Ohne gute Inhalte keine Reichweite. Digitale Kommunikation im Maschinenbau erfordert eine neue Art der Contentaufbereitung. Bilder und Grafiken schaffen Aufmerksamkeit und vermitteln Informationen schneller als Text. Gut geschriebene Texte können Sachverhalte interessant vertiefen. Videos machen Prozesse leicht verständlich – es kommt auf die richtige Kombination der Inhalte an. Damit einher geht das Management der Kanäle: Die Inhalte auf dem Blog sollten zeitgleich immer auf den Social-Media-Kanälen geteilt werden. So erhöht sich die Reichweite.

Digitale Kommunikation ist keine Einbahnstraße
Social Media lebt von der Interaktion. Für eine erfolgreiche Kommunikation muss auf den Kanälen kontinuierlich relevanter Content verbreitet werden. Auf Anfragen und Kommentare nicht oder ungehalten zu reagieren, ist dabei der Todesstoß für jede ernstgemeinte Kommunikation. Daher sollten Unternehmen aus dem Maschinenbau Social-Media-Guidelines erstellen, in denen klare Vorgaben zu Tonalität und Verantwortlichkeiten festgehalten sind.

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