Eine Grafik zeigt zwei Mappen in verschiedenen Blautönen mit Dokumenten als Inhalt

Um zielgerichtete Pressearbeit leisten zu können, ist Content-Planung das A und O. Denn nur mit einem geeigneten Plan ist eine optimale Umsetzung von Content-Strategien möglich. Doch was gehört zu einer erfolgreichen Content-Planung?

Am Anfang steht die Themenrecherche
Zu Beginn der Planung gilt es, basierend auf der Unternehmensstrategie Schwerpunkte zu definieren, die ein Unternehmen mit seiner Pressearbeit setzen möchte. Welche Produkte oder Serviceleistungen sind besonders relevant? Welche neuen Produkte sind geplant? Welche Themen werden in der Branche diskutiert? Dabei kommt der Definition von Kunden und Zielgruppen eine große Bedeutung zu: Gibt es neue Kundengruppen? Welche Zielmärkte sollen bespielt werden? Gibt es Themen und Inhalte, die innerhalb dieser Zielgruppen besonders wichtig sind? Welche Problemstellungen liegen beim Kunden vor und welche Lösungen liefert das Unternehmen dafür?

Stehen die Themenschwerpunkte fest, ist der nächste Schritt, Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten und geeignete Publikationskanäle zu finden.

Veröffentlichung in ausgewählten Medien
Eine gute PR-Agentur verfügt über umfangreiche Fachpresseverteiler für die unterschiedlichen Branchen. Zunächst erfolgt eine Einteilung der Medien in die Kategorien A, B und C, abhängig von der Relevanz für das Unternehmen. Wichtig ist zudem festzulegen, welche Kanäle standardmäßig mit Pressetexten beliefert werden sollen. Anhaltspunkte liefern die Redaktionspläne und Mediadaten der Fachmedien, aus denen sich inhaltliche Schwerpunkte für einen Themenplan zusammentragen lassen. Darüber hinaus nehmen viele Redakteure auch neue Ideen, neue Inhalte und Anregungen für einen Beitrag gerne auf. Die Redaktionspläne enthalten neben den Themenschwerpunkten in der Berichterstattung auch Termine bevorstehender Messen und Events. Auf der Basis dieser Informationen ist die PR-Agentur in der Lage, vor allem Fachbeiträge und Anwenderberichte mit entsprechender Vorlaufzeit zielgerichtet nach den Vorgaben der Redaktionen zu erstellen. Darüber hinaus rücken verstärkt digitale Content-Formate in den Fokus: Flyer und Broschüren zum Downloaden, Fachbeiträge und Whitepaper in digitaler Form, Microsites, Landing-Pages. Neue Medien bieten beispielsweise auch die Möglichkeit, Präsentationen als Videocast oder Podcast zur Verfügung zu stellen. Auch die Verteilung der Inhalte über Social Media sorgt für mehr Reichweite und die optimale Streuung der Themen.

Vom Themenplan zum Maßnahmenplan
Sind passende Themen, Publikationskanäle und Veröffentlichungstermine definiert, erfolgt eine übersichtliche Darstellung in einem Themenplan. Aufgelistet werden die Medien und ihre inhaltlichen Schwerpunkte, aufgeteilt auf die einzelnen Monate. Im Planungsprozess schließt sich ein Maßnahmenplan an, der weitere Informationen und konkrete Angaben zur Umsetzung beinhaltet. Er schafft Verbindlichkeit und Transparenz. Optimal ist eine grobe Gliederung für die anstehenden sechs Monate und eine detaillierte Planung, bezogen auf die nächsten drei Monate. Festgelegt werden die zu erstellenden Texte, je nach journalistischer Textsorte, wie Pressemitteilung, Fachartikel, Anwenderbericht usw. Entlang einer Zeitschiene werden Erstellung, Abstimmung und Versand der Texte definiert. Dabei ist der Maßnahmenplan ständig zu aktualisieren und anzupassen. So werden Medien gezielt und rechtzeitig kontaktiert. Das erhöht die Abdruckrate und ist damit die Basis für erfolgreiche Pressearbeit.

Tools für die Content-Planung
Eine übersichtliche Zusammenstellung der unternehmensrelevanten Themen ist das Handwerkszeug für gute Content-Planung. Spezielle Onlinetools, wie Trello, eignen sich ideal für die übersichtliche Darstellung der zu behandelnden Themen und der verantwortlichen Bearbeiter. Content-Ideen werden als Cards festgehalten und für festgelegte Zeiten geplant. Nutzer sehen sofort, wann welche Themen in welchem Medium veröffentlicht werden. Über solche Tools sind alle in das Projekt involvierten Personen miteinander vernetzt. Jeder ist so zu jedem Zeitpunkt über den Fortgang im Projekt informiert.

Die richtige Content-Strategie führt im Endeffekt zu einer zielgruppengerechten Distribution der Texte. Mit dem optimalen Konzept planen Unternehmen langfristig, um Beiträge zum optimalen Zeitpunkt in geeigneten Kanälen zu platzieren. Ohne eine entsprechende Strategie drohen Inhalte dagegen wirkungslos zu verpuffen.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weiterführende Informationen? Sprechen Sie uns einfach an.

 

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